Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V.

  • Kaffeegenuss inmitten von Kunst und Kultur

    Das Café Farbwechsel eröffnet am 01. Dezember im gemeinsamen Foyer des Horst-Janssen und Stadtmuseums. Es entstehen sechs arbeitsmarktnahe Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen.




    Bilder: GWO

    Am 1. Dezember 2017 eröffnet die Teilhabe gGmbH, eine Tochtergesellschaft der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO), das „Café Farbwechsel“ im gemeinsamen Foyers des Horst-Janssen- und Stadtmuseums. Für Menschen mit Behinderungen entsteht somit ein weiteres Arbeitsprojekt inmitten der Gesellschaft und in diesem Fall besonders - inmitten von Kunst und Kultur. Das Café hat dienstags bis sonntags von 10 – 18 Uhr geöffnet.

    „Mit dem neuen Café erweitern wir das Gastronomieangebot der Gemeinnützigen Werkstätten. Es entstehen neue arbeitsmarktnahe Arbeitsplätze für drei Personen aus dem Arbeitsbereich und drei Personen aus dem Berufsbildungsbereich der Gemeinnützigen Werkstätten“ erläutert Gerhard Wessels (Vorstand der GWO). Eine Gruppenleitung und Gruppenzweitkraft leiten die Beschäftigten vor Ort an. Konzeptionell wird es an das Café Kurswechsel angepasst, sodass die Beschäftigten sich bei Bedarf gegenseitig an den Standorten unterstützen könnten.

    Das Café Farbwechsel befindet sich im verglasten Foyer und bietet einen schönen Blick auf den Museumsgarten. Es bietet innen 45 Plätze. Bei gutem Wetter können die 42 Terrassenplätze im idyllischen Garten genutzt werden. „Neben verschiedenen Kaffee-Spezialitäten und selbstgebackenen Kuchen wird es Frühstück, eine Auswahl an leckeren Snacks und kleinen Mittagsgerichten geben“, freut sich Barbara Jahn, die ab dem 01.12. die Gruppenleitung im Café übernehmen wird. „Es ist schön, dass wir das erfolgreiche Konzept des Café Kurswechsels nun auch an einer anderen Stelle umsetzen können“, beschreibt sie weiter. Im neuen Café wird die Möglichkeit geschaffen, dass die beschäftigten Mitarbeiter alle Tätigkeiten wie zum Beispiel den Service, die Zubereitung der Speisen, den Thekendienst, die Kasse, den Spüldienst etc., vollständig übernehmen. Eine Sprachbarriere, wie es sie in einem „normalen“ Betrieb gibt, wird durch den ganzheitlichen Einsatz eines Symbolsystems abgebaut. Die Piktogramme werden parallel zur Schrift eingesetzt, um Informationen zu vermitteln. So kann ein Mitarbeiter eine Bestellung aufnehmen, auch wenn er nicht lesen oder schreiben kann. Ebenso können Kunden ohne Probleme bestellen, wenn sie ebenfalls Schwierigkeiten mit dem Lesen haben oder der deutschen Sprache nicht mächtig sind.


    - 24.11.2017

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