Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V.

  • Weichen stellen für mehr Teilhabe am Arbeitsleben

    Bild:GWO
    Bildunterschrift: Die Oldenburger Delegation und Nds. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann beim Unternehmerfrühstück in Hannover v.l.n.r.: Stefan Könner (Geschäftsführer GSG), Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Gerhard Wessels (Vorstand GWO), Detlev Schwecke (Vorstandsmitglied Stiftung Teilhabe), Martin Grapentin (stell. Vorstandsvorsitzender Stiftung Teilhabe) und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann

    Beim Unternehmerfrühstück in Hannover trafen sich Ende vergangener Woche Unternehmer, Politiker und Vertreter der Werkstätten und Organisationen für behinderte Menschen aus ganz Niedersachsen, um sich über Praxis und Bedingungen eines inklusiven Arbeitsmarkts auszutauschen. Für Oldenburg nahmen OB Jürgen Krogmann, Stefan Könner von der GSG, Jürgen Lehmann vom Arbeitgeberband, Detlef Schwecke und Martin Grapentin von der Stiftung Teilhabe sowie Gerhard Wessels von den Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. (GWO) an den Gesprächen teil.

     

    Praktische Beispiele, wie die Schaffung von Außenarbeitsplätzen in Unternehmen und dafür nötige Bedingungen, standen bei der Diskussion im Vordergrund. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stellte in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit der Stadt Oldenburg und der GWO beim Betrieb des Café Farbwechsel im Horst-Janssen- und Stadtmuseum vor. Krogmann bezeichnete das Projekt als gelungene Umsetzung des Inklusionsgedankens, da es die Theorie vom Kopf auf die Füße stelle.

     

    GWO Vorstand Gerhard Wessels sieht den engen Kontakt zwischen Wirtschaft, öffentlichen Arbeitgebern und Organisationen der Eingliederungshilfe als zentralen Baustein an, um geeignete Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen: „Unsere Aufgaben ist es, mit den Partnern aus der Wirtschaft, von öffentlichen Institutionen und aus Politik im ständigen Dialog zu bleiben. Dabei geht es nicht nur um das Werben für mehr inklusive Arbeitsplätze, sondern auch um das Wissen um die Bedingungen zu denen alle Seiten diese in die Praxis umsetzen können.“

     

    Die Beteiligten vereinbarten nach dem Auftakt in Hannover, weitere Treffen durchzuführen um die Weichen für mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern zu stellen.

    - 20.08.2018

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