Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V.

  • BBZ im Gewerbegebiet

    Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. eröffnen Berufsbildungszentrum in Tweelbäke

    Im kleinen Rahmen wurde gestern die Eröffnung des Berufsbildungszentrums der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg gefeiert. Bedingt durch die gegenwärtig hohen Fallzahlen wurde auf eine große Feier verzichtet, die hoffentlich im kommenden nachgeholt werden kann.


    Bild: GWO
    Bildunterschrift: Herr Westrich (GWO), Gerhard Wessels (Vorstand GWO), Herr Mucks-Büker 
    (Aufsichtsrat GWO), Herr Osterloh (Aufsichtsrat GWO), Herr Hinrichs (Vorsitzender Aufsichtsrat GWO), Frau Stodiek (Aufsichtsrat GWO), Frau Boomgaarden (GWO), Herr Hündling (GWO)

    In drei Jahren wurde auf einem Grundstück in der August-Wilhelm-Kühnholz-Straße in Tweelbäke ein Gebäude errichtet, das 60 Plätzen in fünf Fachgruppen des Berufsbildungsbereichs und dem Arbeitsbereich einen Raum geben soll. 

    In den Bereichen Holz, Metall, Hauswirtschaft, Garten und Montage erlernen hier Menschen mit Beeinträchtigung im Berufsbildungsbereich die nötigen Fähigkeiten um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) zu arbeiten. Der betriebliche Berufsbildungsbereich dient Menschen mit Beeinträchtigung sich direkt in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes zu qualifizieren. 

    Außerdem zieht eine Arbeitsgruppe der WfbM in das neue Gebäude ein. Dabei ist der Standort keinesfalls zufällig gewählt.

    „Der Bus hält vor der Haustür, und wir sind schon jetzt Partner zahlreicher Betriebe aus Industrie und Handwerk hier. Da, wo alle arbeiten, da arbeiten auch wir, in der Mitte der Gesellschaft.“, so Gerhard Wessels, Vorstand der GWO.

    Es soll ein weiterer Schritt in ein inklusives Arbeitsumfeld werden. Dazu ist der nächste Schritt auch schon geplant, denn ein weiteres Gebäude ist in Planung.

    Zusammen mit der GSG Oldenburg haben die Gemeinnützigen Werkstätten ein Inklusionsunternehmen gegründet, das sich mit dem Thema Objektbetreuung beschäftigt. In diesem Unternehmen werden Menschen mit und ohne Beeinträchtigung unter anderem Maler-, Elektro- und Gartenarbeiten tätig. Die Zentrale dieses Unternehmens entsteht auf dem Nachbargrundstück des Berufsbildungszentrums.

    „Doch vorerst wollen wir uns einmal unseren neuen Nachbarn vorstellen“, lacht Antje Boomgaarden, Betriebsleitung des Berufsbildungsbereichs. „Sobald sich die Corona-Lage beruhigt hat, werden wir am Standort ansässige Firmen aus der direkten Umgebung zu uns einladen.“ 

    - 23.10.2020

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