Am 1. Oktober 2025 war in den Gemeinnützigen Werkstätten richtig was los – es wurde gewählt!
Mit großer Beteiligung und langen Schlangen an der Wahlurne entschieden die Beschäftigten über die neuen Vertreter*innen im Werkstattrat und die neuen Frauenbeauftragten.
Ein starkes Zeichen für gelebte Teilhabe und Mitbestimmung in der Werkstatt.
Der Werkstattrat – Stimme der Beschäftigten
Der Werkstattrat setzt sich für die Interessen aller Beschäftigten in den Werkstätten ein.
Er hört zu, wenn es Sorgen oder Wünsche gibt, bringt Themen in Gespräche mit der Werkstattleitung ein und hilft, gute Lösungen zu finden. Dabei hat der Werkstattrat Mitbestimmungsrechte – etwa bei Arbeitszeiten, Lohnfragen oder der Werkstattordnung – und Mitwirkungsrechte, wenn es um größere Veränderungen wie Bauvorhaben oder neue Angebote geht.
Die sieben Mitglieder des Werkstattrats treffen sich regelmäßig zu Sitzungen, besuchen Schulungen und stehen im Austausch mit anderen Werkstätten. Unterstützt werden sie dabei von Sabine Ade als Assistenzperson.
Wer ist Mitglied im neuen Werksattrat?
- Vorsitzender: Holger Schwecke
- Vorsitzender: Benjamin Baum
Sandkrug: Constantin Della Mura, Ornella Fischer, Sascha de Vries
Baum-Schulen-Weg: Tim Rosenkranz-Mandel und Marina Fickenfrerichs
Warum engagieren sich diese Kollegen? Hier einige Stimmen aus dem neuen Werkstattrat:
Konstantin: „Ich mache im Werkstattrat mit, weil ich andere Menschen unterstützen und gemeinsam nach guten Lösungen suchen möchte.“
Ornella: „Mir sind die Interessen und Wünsche der Kolleginnen wichtig. Der Kontakt zu den Menschen und die Kommunikation machen mir Freude.“
Tim: „Ich finde es gut, an Veränderungen teilzuhaben. Es motiviert mich, wenn ich etwas bewegen kann.“
Die Frauenbeauftragten – stark für Gleichstellung
Seit 2017 gibt es in den Werkstätten Frauenbeauftragte. Sie werden ebenfalls alle vier Jahre gewählt und setzen sich für die Themen der weiblichen Beschäftigten ein.
Zu ihren Aufgaben gehören:
- Zuhören, beraten, unterstützen
- Einsatz für Gleichstellung
- Schutz vor Gewalt und Grenzverletzungen
- Förderung eines sicheren und wertschätzenden Arbeitsklimas
- Unterstützung bei Fragen zu Familie und Beruf
- Enge Zusammenarbeit mit dem Werkstattrat und regelmäßige Schulungen
Frauenbeauftragte:
Eleonore Bernhardt aus der Rennplatzstraße
Stellvertreterin der Frauenbeauftragten:
Marina Fickenfrerichs aus dem Baumschulenweg
Frauenbauftragte aus Sandkrug: Sabine Haverkamp
Auch hier eine Stimme aus dem neuen Team:
Marina Fickenfrerichs, Werkstatträtin und Frauenbeauftragte:
„Ich möchte Frauen unterstützen und den Arbeitsplatz als sicheren Raum stärken. Frauen sollen motiviert und ermutigt werden, sich zu trauen zu sagen, was ihnen wichtig ist.“
Ein starkes Zeichen für Teilhabe
Beide Wahlen zeigen, wie wichtig Mitbestimmung, Offenheit und Vertrauen in der täglichen Arbeit der Werkstätten sind.
Durch den Einsatz der Werkstatträte und Frauenbeauftragten werden die Stimmen der Beschäftigten gehört – und gemeinsam werden Lösungen gefunden, die den Arbeitsalltag für alle verbessern.
Wir gratulieren den neu gewählten Vertreter*innen ganz herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit in den kommenden vier Jahren!